Stefan Schwenk versucht, den deutschen Genre-Film wiederzubeleben – und reist so aus dem späten Mittelalter in die Gegenwart, wo die Anhänger des vampirischen Grafen Montrak diesen aus der Gruft zurückholen.
Ein Roadtrip im Mittelalter: Adam Schwarz‘ Debütroman «Das Fleisch der Welt» nimmt den Schweizer Nationalheiligen (zum Glück) nicht allzu ernst und macht aus dem Asketen einen von höheren Mächten geleiteten Wanderer.
Mit «Sami – A Tale from the North» gibt die schwedische Regisseurin Amanda Kernell einen bewegenden Einblick in das Schicksal der Sami (Sámi) – früher auch Lappen genannt – in Schweden. Lene Cecilia Sparrok als junge Elle Marja ist eine Entdeckung.
Barbara Burgers Dokumentarfilm erzählt in etwas über 80 Minuten Geschichten aus der Repro-Industrie. Nein, nicht im Copy Quick, sondern via Social Freezing und IVF. Naturgemäss gehen hier die Meinungen von Mensch zu Mensch und auch die rechtlichen Gegebenheiten von Land zu Land stark auseinander. Burgers Film ist eine interessante Einführung…
Amanda Sthers legt eine leichtfüssige Komödie vor, die etwas an Whit Stillman und Woody Allen erinnert, aber doch noch leichtfüssiger daherkommt – absolut unterhaltsam, ohne aber zu wenig tief zu schürfen.
Ein junges Paar – die Deutsche Jessy und der Schweizer David – wird im Zug von einem Muskelpaket zusammengeschlagen. Dies wirft David in eine tiefe Identitätskrise, die er mit Anabolika und Training bewältigen will.
Die Freude und Ernüchterung der erlangten Freiheit: Shahed Staub berichtet in seiner Reportage von zwei iranischen DJs, die für den Techno ihr Leben riskierten.