Thomas Vinterberg, Regisseur des gefeierten Dogma-Films «Festen», kehrt zu seinen Wurzeln zurück – vermag aber nicht restlos zu überzeugen mit einem Kommunen-Drama, das stellenweise an eine dänische Version von Ang Lees «The Ice Storm» erinnert.
Nach «Dogtooth» und «Alpen» überzeugt der griechische Regisseur Yannis Lanthimos auch mit seinem ersten englischsprachigen Film, einem dystopischen SF-Streifen, der in einer Zukunft spielt, in der erwachsene Menschen nur zu zweit existieren dürfen.
Von Michel Schultheiss Grünzeug spriesst zwischen den Schienen, daneben stapeln sich Spraydosen, Kerzen und Bierflaschen. Es ist eine Umgebung, die locker als Kulisse einer Lösegeldübergabe der Krimiserie Tatort oder als geheimer Treffpunkt einer Vorstadt-Gang dienen könnte. Im Nirgendwo zwischen den Familiengärten und einer Hundedressurschule kommt in den verlassenen Tunnels ein…
Mutter und Ehefrau Sibylle weilt mit ihrer Familie in Italien. Doch seltsame Visionen plagen die Architektin. Zurück in Deutschland verordnen sowohl Gatte Jan als auch ihr Arzt Ruhe…
Eine Mutter und ihr fünfjähriges Kind sind in einem Raum eingesperrt. Ihr einziger Kontakt zur Aussenwelt ist ein Mann namens Old Nick, der einen Namen des Teufels trägt…
Ein schmaler Durchgang bahnt sich durch die Altstadthäuser, darüber erstrecken sich ein paar Schwibbögen. Nur wer aufmerksam durch die Martinsgasse schlendert, kann die dunkle Gasse überhaupt erspähen: Gleich neben dem Ehrenfelserhof und schräg gegenüber vom Weissen Haus lässt durch eine Gittertür ein Blick auf diese Passage erhaschen. Wie beim Andreas-…