Filmisch hervorragend gemacht und leider nur allzu nahe bei der Realität erzählt Pablo Traperos Film die authentische Geschichte von Arquímedes Puccio und seiner Familie, der im Argentinien der Diktatur mit dunklen Machenschaften gross abkassierte.
Von Michel Schultheiss Wenn es darum geht, anderen Leuten etwas zu untersagen, sind wohl der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ein paar der abenteuerlichsten Verbote wurde hier schon vorgestellt.
Jonas Alexander Arnby hat schon mit Lars von Trier zusammengearbeitet – nun überzeugt er mit seinem ersten eigenen Langspielfilm, in dem Mobbing und enge Familienverhältnisse im Rahmen eines Arthaus-Horror-Streifens abgehandelt werden. Stark!
Von Michel Schultheiss Der Bagger ist bereits am Werk. Dabei wird der Innenhof tüchtig umgekrempelt, die Scheune hat’s soeben erwischt. Die vordere Fassade der Villa Carmen steht zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Zeilen noch. «Abgerissen!» ist aber vorsorglich schon mal hingesprayt.
Nach «Vénus Noire» ein weiterer Film eines afrikanisch-arabischstämmigen französischen Regisseurs über das traurige Schicksal eines schwarzen Menschen in Europa: «Chocolat» von Roschdy Zem überzeugt auf der ganzen Linie, ist aber nicht ganz so unangenehm wie «Vénus Noire». Leichte Kost ist der Film aber natürlich nicht…
Guillaume Senez‘ Debütfilm ist ein einfühlsamer Blick auf zwei Teenager, die Eltern werden und gegen viele Widerstände kämpfen müssen – angefangen bei ihren eigenen Zweifeln.
Nach «Inside Llewyn Davis» legen die Coen Brothers wieder einen etwas leichteren Film vor – was allerdings nicht heisst, dass der neue Streifen weniger Tiefgang hat. Ein coenesker Blick nicht zuletzt auf die McCarthy-Zeit mit All-Star-Besetzung. Stark!