Auf eigene Weise zwischen Erzählung und fast wissenschaftlicher Prosa schwebt Annette Pehnts in alphabetischen Lexikoneinträgen organisiertes neues Werk «Lexikon der Angst». Es ist weit mehr als ein von A-bis-Z-Bringen der Angst. Es wirft Fragen auf zum Wesen der Prosa zwischen klinischer Beschreibung und lyrischer Verknappung.
Von Daniel Lüthi Eine neue Rubrik auf «Zeitnah»: Das Zitat der Woche beleuchtet jeweils einen Auszug aus Literatur oder Tagesgeschehen von einer eigenen Seite. Den Anfang macht der Eröffnungsparagraph aus «Lady Chatterleys Liebhaber» (1928) von D.H. Lawrence.
Vor einhundert Jahren wurde Arno Schmidt geboren. Der Suhrkamp-Verlag widmet ihm einen wunderbaren Briefband. Von Gregor Szyndler Der Suhrkamp-Verlag bringt mit »Und nun auf, zum Postauto !« mehr als 150 teils unpublizierte Briefe Schmidts heraus. Die Briefe sind an die Familie gerichtet, an Kollegen, Verleger, Kriegs- und Schulkameraden. Sie kreisen…
Von Michel Schultheiss Wer den Namen García Lorca hört, mag in erster Linie an seine Lyrik und Theaterstücke denken. Sein Drama «Bernarda Albas Haus» etwa ist eines der meistgespielten spanischen Theaterstücke auf deutschen Bühnen. Nicht minder beliebt ist die Lyrik des Andalusiers: So sorgen beispielsweise die «Zigeunerromanzen» auch fast achtzig…
Jan Decker, geboren 1977 in Kassel, ist freier Autor in Osnabrück. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er tritt hauptsächlich als Verfasser von Theaterstücken, Hörspielen, Features und Libretti in Erscheinung. Seine Texte erscheinen in Anthologien und Zeitschriften, darunter auch Kurzprosa und Essays. Sein Buch «Eckermann» trug ihm 2012, nebst guter…
Am Ende des 1998 erschienenen Buches «Pong» springt der titelgebende Held vom Dach dem Mond entgegen – und nun, fünfzehn Jahre später, lesen wir in Sibylle Lewitscharoffs Fortsetzung «Pong redivivus», was nach diesem Sprung geschehen ist.
Auf den ersten Blick ist alles da: Stierkampf, Fischerei, männliche Rivalität, Weltschmerz und Romantik. Mit seinem ersten Roman «Fiesta: The Sun also rises» landete Ernest Hemingway 1927 einen Bestseller. Auf den zweiten Blick jedoch ist nichts so, wie es scheint.